Osteoporose

Osteoporose ist eine Erkrankung, die durch die Störung des Knochenstoffwechsels hervorgerufen wird. Es handelt sich um eine ewige Baustelle: Kaum scheint die Arbeit an einer Stelle beendet, tritt gleich daneben Reparaturbedarf auf. So spielt sich der Alltag in den Knochen ab. Solange sich Ab- und Aufbau die Waage halten, besteht kein Grund zur Sorge.

Bei der Osteoporose besteht ein gesteigerter Abbau am Skelett. Die Aufbaukräfte des Knochens reichen nicht mehr aus, um Verluste wettzumachen. Diese Veränderungen können längere Zeit fast unbemerkt ablaufen, führen aber früher oder später zu Schmerzen. Die verringerte Knochenmasse und die veränderte Knochenstruktur erhöhen die Gefahr auch bei harmlosen Stürzen Wirbelkörper-, Schenkelhals- oder Speichenbrüche zu erleiden.

Obwohl die Osteoporose eine Erkrankung des älteren Menschen ist , kann sie in jeder Altersgruppe auftreten.

Ein Beispiel mag die Bedeutung dieser Erkrankung verdeutlichen: Weltweit leiden über 200 Millionen an Osteoporose (überwiegend Frauen) und in den USA ist die Osteoporose für mehr als 1.500.000 Brüche jährlich verantwortlich.