Magnetresonanztomographie (MRT)

Seitlicher Schnitt durch  das KniegelenkDie Magnetresonanztomographie ist die letzte große Neuerung im Bereich der bildgebenden Verfahren. Sie liefert Schnittbilder des Körpers mit hohem Weichteilkontrast und zeichnet sich durch eine große Genauigkeit in der anatomischen Darstellung aus. Dies geschieht mit Hilfe von starken Magneten und Radiowellen, also ohne Einsatz von Röntgenstrahlen und damit ohne Strahlenbelastung. Die MRT kann damit diagnostische Operationen oder Arthroskopien ersparen und ist auch für Verlaufskontrollen geeignet.

Lediglich Patienten mit Herzschrittmachern und einigen seltenen Implantaten dürfen nicht untersucht werden.

Spezielle Problemstellungen können durch die Magnetresonanztomographie besser als mit dem einfachen Röntgen geklärt werden. Diese Untersuchung ist allerdings chefarztpflichtig und wird im Rahmen der weiteren Exploration eingesetzt um bestimmte Fragestellungen beantworten zu können.