| Skoliose
Die
gesunde Wirbelsäule besteht aus mehreren Krümmungen. Abnormale seitliche
Krümmungen der Wirbelsäule nennt man Skoliose. 2 von 100 Personen
erkranken im Durchschnitt. Skoliose kann auch familiär gehäuft auftreten.
Hier steigt die Erkrankungswahrscheinlichkeit auf 20 von 100 Fällen. Kinder
in deren Familie eine Skoliose bekannt ist, sollten unbedingt vorsorglich untersucht
werden.
Es gibt
viele Ursachen der Skoliose, aber 80% der abnormen Wirbelsäulenverkrümmungen
treten ohne erkenntliche Ursache auf. Das Ausmaß der Verkrümmung
läßt sich mit der Cobb-Methode bestimmen. Behandlungsoptionen sind:
Beobachtung, Heilgymnastik, Orthesenversorgung oder operative Korrekturen.
Skoliose
macht keine Schmerzen, daher sollten Eltern bei ihren Kinder auf folgende "Warnsignale"
achten
- Schulterhochstand
- Abstehende
Schulterblätter
- Asymmetrie
der Lendenregion
- Beckenschiefstand
- Veränderungen
der Haut über der Wirbelsäule (Pigmentfleck, Haare)
- häufiges
Schiefstehen
Wenn sie
eines oder mehrere Zeichen bei sich oder einem ihrer Kinder entdecken sollten
Sie eine Abklärung bei einem Arzt vereinbaren.
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